Mobirise

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Was war in meiner Fototasche

Meine Ausrüstung bestand am Anfang aus analogen Kameras, also denen mit Filmpatronen aus den kleinen Döschen. Manche sind in der Zwischenzeit zu teuren Sammlerstücken geworden. 


Sony Alpha 7r, seit 2015 / Ich habe mich von Nikon verabschiedet. Gewicht und Preis der Kameras haben mir nicht mehr gefallen. Vollformatumstieg auf eine Sony A7R mit 36,4 Megapixel. Leicht, deutlich günstiger als die D800, 4K-Film an Bord. Feine Technik. Ich war platt über die Qualität. Kleiner Blitzer für den Notfall, ein 24-70 und 16-35 (beide von Zeiss) und ein 70-200. Das war es. Es gibt auch einen Nachteil: Kein GPS eingebaut und eine einfache Zusatzlösung derzeit nicht zu finden. 


Nikon D300  ca. 2007 - 2015 / Die Nikon D300 mit 12,3-Megapixel-Bildsensor im DX-Format war der Nachfolger der D80. Die D80 mochte ich nicht mehr, nachdem sie mir in einem Edinburgher Kaufhaus auf den Boden knallte und das Objektiv und diverse Schrauben Richtung Regal rollten - allerdings ohne das Gehäuse. Reduziert ist die Ausrüstung auf ein Zoom-Nikkor 10-24mm f/4G ED-IF AF-S DX und ein AF-S DX NIKKOR 18-200mm f/3.5-5.6 G ED VR. Sechs Akkus, ein Speedlight SB-800, ein MD B10 und ein Solmeta Geo-Tagger N2. Der N2 schreibt GPS-Information samt Blickrichtung (Kompass) direkt in die Bilddatei. Irgendwie kam dann auch ein Nikkor 80-400 mm dazu. Ein schwerer Brocken. Für die Hochgeschwindigkeitsfotografie im Macrobereich ist eine neue Investition fällig: ein Nikon Micro-Nikkor 105 mm - F/2.8. 


Nikon D70 und D80 , ca. 2004 -2007 / Die Nikon D80 mit 10,2-Megapixel-Bildsensor im DX-Format war das kurzfristige Nachfolgemodell. Sie kam im September 2006 als Nachfolgerin der D70s in der Mittelklasse auf den Markt. Die D80 ist mit dem Autofokusmodul der Nikon D200 und einem aufwändigen 3D-Color-Matrix-Belichtungsmesssystem ausgestattet. Im Frühjahr 2004 wurde die Nikon D70 als Modell der Einsteigerklasse auf den Markt gebracht. Die Nikon D70 war meine erste Digiknipse. Erst Neugier und die Möglichkeit der Bilder-Vorauswahl haben mich zu dieser Investition gebracht. Ich bin zu dieser Zeit noch ein heftiger Gegner der digitalen Pixelschubsen. 




Nikon F-801 - 2004 / Die Nikon F-801 war eine der Meilenstein-Nikons: Erstmals gab es in dieser Kamera eine kürzeste Verschlusszeit von 1/8000 Sekunde, und in der Nachfolge-Version F-801s gab es zum ersten Mal ausserhalb der „Profiklasse“ die Spotmessung. Die Typenbezeichnung hielt sich lange: Sechs Jahre lang konnte man eine 801 erwerben, von 1988 bis 1991 als F-801, danach bis 1994 als F-801s.


Hasselblad 500 CM / Die Hasselblad 500 CM wurde von 1970 bis 1994 gebaut. Meine Ausrüstung bestand aus der 500 CM incl. 80mm Planar, einem Distagon mit 50 mm und einem gebrauchten Tele-Tessar 500 mm. Zum Tele-Tessar wurde ein Lederköcher geliefert, allerdings in einem wunderhübschen Pastellgelb. Zwei A12 Magazine für einen schnellen Filmwechsel. Die schwerste Ausrüstung auf der Schulter bisher, insbesondere in Kombination mit der FE2. Für die 500 CM hier eine Bedienungsanleitung.


Nikon FE2.  Die seit März 1983 lieferbare verbesserte Ausgabe der FE erhielt einige neue, durch die technische Entwicklung inzwischen möglich gewordene Eigenschaften: als kürzeste Belichtungszeit 1/4000sec, eine mechanische Belichtungszeit bei Batterieausfall von 1/250sec und TTL-Blitzbelichtungsmessung. Die Produktion dieser verbesserten Ausgabe und an der Typenbezeichnung rein äußerlich leicht erkennbaren Nikon FE2 wurde durch diese neuen Features allerdings wesentlich verteuert und schon 1987 eingestellt. Der MD-12 schaltet sich automatisch 60 Sekunden nach dem letzten Druck auf den Auslöser ab. Der Vorgänger versorgt indessen das Messsystem der Kamera so lange, so lange er nicht extra ausgeschaltet wird - wird die Kamera über Tage und Wochen mit eingeschaltetem Motor abgestellt, sind allenfalls die Batterien erschöpft. Eine englische Bedienungsanleitung gibt es hier zum Download. Die Doppelseitenanzeige ist heute wohl politisch nicht mehr korrekt.


Zeiss Hologon Ultrawide 1972 - 1975 / Die damalige Superkamera von 1972: Eine Zeiss Ikon Hologon Ultrawide mit Hologon 8/15mm. Die Mutter eines Schulfreundes arbeitete bei Carl Zeiss in Stuttgart und bot mir aus dem Mitarbeiterangebot eine Hologon Ultrawide mit einem winzigen Lackfehler an. Für etwa 600 DM, das sind etwa 300 Euro. Ein Vermögen für mich. Vater streckte vor und ich hatte 6 Monate Tilgungsdienst - aber eine Hologon. Der Ladenpreis war so um die 1.300 DM. Der Verlauffilter sollte noch einmal 180 DM kosten. Dafür gab es das ganze aber auch in einer Ledertasche. 110 Grad Bildwinkel, deshalb auch der Handgriff. Die Finger waren sonst immer mit auf dem Bild. Nach drei Jahren habe ich sie wieder verkauft. Ich musste unbedingt ein Spotmatic F haben. Verkauft zum gleichen Preis. Der Käufer musste erst mit seiner Bank sprechen. 



Asahi Pentax Spotmatic F , 1974 / Die erste selbstgekaufte: Eine Asahi Pentax Spotmatic F. Im Februar 1974. Die sollte ein SMC-Takumar 3.5/24 mm Objektiv, ein SMC-Takumar 1.8/85 mm, ein SMC-Takumar 2.8/135 mm und ein 4/300 SMC-Takumar gehabt haben. Irgendwie war das mühselig mit dem M42 Schraubgewinde. Ein ewiges Gefummel, man hat nie den Anfang gefunden. Das SMC vor der Objektivbezeichnung hieß "Super-Multi-Coated" - war damals schon was zum Angeben. Hier gibt es die Bedienungsanleitung in Englisch.



Zeiss Ikon Icarex 35, Nach den ersten Fotoerfahrungen hatte ich Spaß an den Fotos. Mein Vater kaufte für mich (oder für sich?) die erste Spiegelreflex. Die Zeiss Ikon Icarex 35 wurde 1966 vorgestellt. Der Belichtungsmesser war langsam ohne Ende. Zu der Zeit allerdings High-Tech. Ich hatte die Kamera mit einem 50 mm Objektiv, einem Skoparex- Weitwinkel 35/3.4 und ein 135/4 Super Dynarex. 



Agfa Isolette II 1965 / Die erste Kamera mit der ich die ersten Bilder geschossen habe. Rollfilm 6x6. Ich war zu diesem Zeitpunkt vielleicht 12 Jahre alt. Sollte so 1965 gewesen sein. Auf das Jahr will ich mich nicht genau festlegen. Die Agfa Isolette II wurde ab 1952 gebaut. Es gab zahlreiche Variationen innerhalb eines Typs, die sich durch Abdeckung, Schriftzug, Anordnung der Bedienelemente, Verschluss und Objektiv unterschieden. Aus dem zeitgenössischen Porst-Katalog: 
"Das Gehäuse ist mit kratzerfestem Robusit überzogen. Die Kopfplatte ist verchromt und der optische Sucher darin eingebaut. Obenauf ruht ein Einschiebeschuh, um einen Entfernungsmesser oder Belichtungsmesser oder andere Zusatzgeräte befestigen zu können. Dank der eingebauten Auslösesperre sind bei der Isolette II Doppelbelichtungen ausgeschlossen."
Hier die zweitbilligste Ausführung (89,- DM) mit Apotar-Objektiv und Prontor Verschluß. Die teuerste Isolette II (158,- DM) hatte den Vierlinser Solinar und einen Pronto-SV-Verschluß. Zur Freude an der Historie gibt es hier die Bedienungsanleitung zum Download